Vorschrift: Die Rettungsdecke

Hauchdünner Lebensretter

Sie ist hauchdünn, schimmert golden oder silbrig und ist im Notfall kaum zu ersetzen: die Rettungsdecke.

 

Seit dem 1. Januar 1999 gehört sie - neben diversen Verbandpäckchen und -tüchern, sterilen Kompressen, Mullbinden und Wundschnellverbänden - in jeden Verbandkasten. Dessen Inhalt, der regelmäßig überprüft und gegebenenfalls erneuert werden sollte, ist übrigens in der DIN 13164-B festgelegt und genügt damit der gesetzlichen Vorschrift nach § 35 h StVZO.

 

Die Rettungsdecke ist eine 160 x 210 cm große, hauchdünne Metallfolie. Mit ihrer Hilfe kann man einen Verletzten, der zuvor in die stabile Seitenlage gelegt wurde, vor Hitze oder Kälte schützen. Indem man ihn mit der Gold-Seite zum Körper hin einhüllt, werden die reflektiert, und die Hitze wird vom Körper abgehalten. Das Gesicht muss dabei frei bleiben. Um eine Unterkühlung zu vermeiden, wird der Verletzte mit der Silber-Seite zum Körper eingehüllt. Auf diese Weise wird die Körperwärme reflektiert. Das Deckenende sollte mit Klebestreifen oder Pflaster (aus dem Verbandkasten) befestigt werden.

 

Im Falle eines Falles: Mit der sich ebenfalls im Verbandkasten befindlichen weißen Ölkreide sollten Sie nach einem Unfall immer die Position Ihres Autos markieren. So kann die Polizei auch nach einem Versetzen der Fahrzeuge die Endstellungen einmessen. - wichtig!      

Kontaktadressen:

Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr e.V.
c/o Randolf Schildt (Kassierer)
Hattinger Straße 2 a
58332 Schwelm
Tel. (02336) 4441136
r.schildt@kvw-en.de
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Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr e.V.
c/o Michael Schwandt (Geschäftsführer)
Tel. (02324) 6833485
mschwandt@kvw-en.de

 


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